Highlights
bearbeitet: Mai 2026
- EU: Firmen dürfen unverkaufte Kleidung nicht mehr vernichten
Grosse Mode-Unternehmen in der EU dürfen nicht verkaufte Kleidungsstücke und Schuhe ab dem 19. Juli 2026 nur noch unter ganz bestimmten Bedingungen vernichten. Für mittlere Unternehmen soll die Regel ab 2030 gelten, wie die EU-Kommission mitteilte. Ausnahmen gibt es etwa für beschädigte Waren. Quelle: SRF
Bild: Shotshop
- Chile hat im Januar 2026 ein Gesetz zur Verringerung des Plastik-Abfalls verabschiedet, welches Single-use Plastikartikel und Plastikflaschen betrifft und u.a. die Einhaltung von detaillierten technischen Anforderungen wie Recyklat-Gehalt und Vorgaben für die Wiederverwendbarkeit verlangt:
Global Product Compliance (engl.) - Die EU-Verpackungsverordnung PPWR (packaging and packaging waste regulation) tritt Anfang 2025 in Kraft und zielt darauf ab, die Umweltauswirkungen durch Verpackungen zu reduzieren. Sie legt fest, dass bis 2030 alle Verpackungen in der EU recycelbar sein müssen. Die Verordnung fordert von Unternehmen, einschließlich von Online-Händlern, das Design und die Materialnutzung anzupassen, um das Recycling und die Wiederverwendung zu steigern. Wesentliche Aspekte umfassen die Verringerung des Verpackungsgewichts, die Förderung der Kreislaufwirtschaft und den Richtlinien der erweiterten Herstellerverantwortung nachzukommen. Mehr dazu: deutsche-recycling.de
- “One can’t solve the issue of plastic by talking about waste management. We have to stop making certain kinds of plastic….“ sagt Dr Shyamala K Mani, senior advisor at the Centre For Environmental Health, Public Health Foundation of India und ehemaliger Professor des National Institute of Urban Affairs.
Der Kampf gegen Plastik nimmt an Fahrt auf. In Indien gilt ab Juli 2022 eines der strengsten Einweg-Plastikverbote der Welt. In einem ersten Schritt ist es verboten, 19 Einweg-Artikel aus Plastik zu produzieren, zu importieren, zu lagern und zu verkaufen.
Quelle (Jun. 2022): Artikel auf indiatimes.com
- England plant den Gebrauch von bestimmten Einweg-Plastikartikel zu verbieten.
Quelle (Jun. 2023): Artikel auf npr.org - Die Heinrich-Böll-Stiftung bietet sehr viel Infos zum Thema Plastik. Neben dem «PLASTIKATLAS» wurde auch ein Ratgeber «Ohne Plastik leben» veröffentlicht.
Quelle: (2019): Artikel auf weiterdenken.de - Anscheinend gibt es auch in Einkaufszentren vermehrt offene Gemüse-auslagen.
Bild: cc_null_M.Verch
- «In den nächsten Jahren wird das erste globale Plastikabkommen verhandelt. Tritt es in Kraft, werden entscheidende Massnahmen zur Plastikbekämpfung in allen UNO-Mitgliedstaaten verbindlich. Auf diesen Meilenstein für die Meere arbeiten wir auch dank Ihnen seit Jahren hin.
Mit diesem Abkommen werden erstmals und endlich die Verursacher der Plastikflut in die Verantwortung genommen: die Hersteller. Und das sind sehr gute Nachrichten für alle Meeresbewohner, die darunter leiden, dass jedes Jahr rund 9 Millionen Tonnen Plastik in die Ozeane gelangen.» (Okt. 2023)
Quelle: Artikel auf oceancare.org - «OceanCare» hat eine Petition an den Bundesrat (CH) lanciert, mit dem Ziel in der Schweiz die Plastikflut einzudämmen. (Jan. 2023)
Siehe: Artikel auf oceancare.org«