Eine der erfreulichsten Umweltmeldungen der letzten Wochen in der Schweiz hat vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit erhalten.

Forschende von Eawag, Empa und Agroscope haben erstmals schweizweit untersucht, wie viele Mikroplastikpartikel aus Abwasserreinigungsanlagen in die Umwelt gelangen. Das Ergebnis ist ermutigend: Dank der hohen Reinigungsleistung der Schweizer ARA gelangen jährlich nur rund 5 Tonnen Mikroplastik über gereinigtes Abwasser in die Gewässer.

Die Studie zeigt aber auch: Ein erheblicher Teil des Mikroplastiks gelangt über andere Wege – beispielsweise über die Atmosphäre – in die Umwelt. Es wurde berechnet, dass so schweizweit jährlich ca. 200 Tonnen Mikroplastik auf Böden und Gewässer gelangen. Das bedeutet: Moderne Technologien leisten einen wichtigen Beitrag, doch der wirksamste Umweltschutz beginnt weiterhin dort, wo Plastik gar nicht erst in die Umwelt gelangt.

Genau hier setzt Plastikfasten an. Mit kleinen, alltagstauglichen Schritten können wir gemeinsam dazu beitragen, Plastikabfälle zu vermeiden und unsere Umwelt sauber zu halten. In unserm Mai-Newsletter und auf unserer Webseite zeigen wir einfache Möglichkeiten und Alternativen auf, wie jede und jeder einen Beitrag zur Vermeidung von Plastikabfall leisten kann.

Falls Sie unseren September-Newsletter verpasst haben, finden Sie ihn hier. Darin gibt es Informationen zur aktuellen und künftigen Plastikabfallsammlung.

Gemeinsam bewirken viele kleine Schritte Grosses.

Sources / Weiterführende Informationen:
Studie von Eawag, Empa und Agroscope im Auftrag von Innosuisse / Schweizer Bundesverwaltung.

Mehr Informationen:
https://www.innosuisse.admin.ch/de/newnsb/QUMEn9CZUSPb

 


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