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Ein Angebot der Gemeinwohl-Ökonomie Schweiz

für kritische Konsumentinnen und Konsumenten

Newsletter 6 - Januar 2025

Hallo lieber Leser, liebe Leserin

Zunächst wünschen wir dir und allen deinen Lieben ein Jahr mit Gesundheit, Lebensfreude und Erfolg!
Nebst Beiträgen zu aktuellen Entwicklungen liegt der Schwerpunkt in diesem PLASTIKFASTEN-Newsletter auf dem Thema Recycling. Du hast die Wahl: die Kurzzusammenfassung zu Beginn des Abschnitts gibt dir ein grobes Update zur Situation und den möglichen Lösungen. Mehr erfährst du im Langtext. Teile deine Gedanken und Ideendazu im PLASTIKFASTEN-Blog.
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Die Gemeinwohl-Ökonomie Schweiz (www.econgood.ch) mit ihren vier Grundwerten 'Menschenwürde', 'Solidarität und soziale Gerechtigkeit', 'ökologische Nachhaltigkeit' sowie 'Transparenz und Demokratie' unterstützt mit PLASTIKFASTEN verantwortungsbewusste Konsument*innen. Wir wünschen gute Lektüre!

Aktuell

Globales Plastikabkommen

Unter der Ägide der UNEP laufen seit 2022 Verhandlungen nahezu aller UNO-Mitgliedsstaaten, um einen Entwurf für weltweit verbindliche Regeln und Massnahmen festzulegen, welche zur Eindämmung der schnell zunehmenden globalen Plastikverschmutzung führen sollen.
Nach dem Start 2022 ist in Busan (Südkorea) am 1.12.2024 die fünfte Verhandlungsrunde zu Ende gegangen. Leider konnten sich die unterschiedlichen Parteien und Länder immer noch nicht auf ein griffiges Massnahmepaket einigen. Insbesondere eine Reduktion der Neuproduktion von Plastik war umstritten. Den Wissenschaftler*innen sowie den Vertreter*innen stark unter der Plastikverschmutzung betroffener Länder standen die Plastikindustrie und ihrer Ländervertreter*innen entgegen. Nun sollen die Verhandlungen 2025 weitergeführt werden. Quelle: WECF

Wir fragen uns, wie lange wir noch warten müssen, bis diese gigantische Umweltverschmutzung eingedämmt wird. Dies bei einer weltweiten Plastikmüllmenge von ca. 350 Mio. Tonnen Plastik pro Jahr, wovon immer noch über die Hälfte auf Deponien landet und magere 10 % recycelt werden.
Neues zu PFAS:

Wir haben bereits zweimal über PFAS (per- und polyfl uorierte Alkylsubstanzen) berichtet; es gibt aber neue beunruhigende Meldungen. Gemäss SRF vom 4.12.24 hat das Bundesamt für Umwelt (BAFU) an 550 Orten der Schweiz Trinkwasserproben untersucht und in allen Proben Trifluoressigsäure gefunden. Trifluoressigsäure (TFA) entsteht durch den Abbau von PFAS, welche in Pflanzenschutz- und Kältemitteln, Arzneimitteln, Bioziden und diversen anderen Industriechemikalien verwendet werden, und ist wie alle PFAS in der Natur kaum abbaubar.
Überdurchschnittlich hohe Konzentrationen wurden im Bereich von Ackerbauflächen und an zwei Stellen in der Nähe eines Fliessgewässers, welches auch (gereinigtes) industrielles Abwasser enthält, gemessen. Am tiefsten waren die Werte über 1'000 m in den Alpen, Voralpen und auf der Alpensüdseite.
Das BAFU sieht "nur schwache Hinweise auf eine Gesundheitsgefährdung". Allerdings wisse man über Langzeit- und kumulative Effekte noch wenig. Das Hauptproblem sei, dass TFA (wegen der Persistenz) sich allmählich in der Umwelt anreichert.

Schwerpunktthema: Recycling

1. Zusammenfassung

Die Plastikabfallmengen nehmen weltweit noch immer jährlich zu und in vielen Ländern existieren noch keine Sammelsysteme, geschweige denn ein funktionierendes Recycling.
Auch in der Schweiz ist eine flächendeckende Sammlung von Mischplastik erst im Entstehen.

In den industrialisierten Ländern hat sich als Methode im Wesentlichen das mechanische (werkstoffliche) Recycling etabliert, welches ökologisch einigermassen akzeptabel, aber nicht für alle Kunststoffe geeignet ist und (abhängig von der Sortenreinheit des Plastikmülls) meist minderwertige Rezyklate liefert. Diese müssen für neue Artikel mit neuem, erdölbasiertem "Virgin"-Kunststoff vermischt werden. Zudem werden nach wie vor riesige Mengen von Plastikmüll (in KVAs und Zementwerken) verbrannt.

Es wird zwar an der Optimierung bestehender und neuer Recyclingmethoden gearbeitet. Chemische Methoden, welche die Polymer-Ketten in Bruchstücke bzw. Monomere aufspalten, schneiden gemäss dem Deutschen Umweltbundesamt und dem Umweltbüro der Schweiz gegenüber dem mechanischen Recycling aber ökologisch schlechter ab. Die meisten sind erst im Pilotstadium; eigentlich sollte man sie nicht mehr als Recycling-Methode bezeichnen, da bei den meisten chemischen Verfahren diverse, nicht mehr für Plastik verwendbare Nebenprodukte anfallen.
Die Fortschritte beim Recycling scheinen den ständig zugnehmenden Müllmengen jedenfalls hinterher zu hinken.

Damit die mit Plastik verursachten Umwelt- und Gesundheitsprobleme langfristig und weltweit gelöst werden können, braucht es verstärkte Anstrengungen, sowohl mit dem geplanten globalen Plastikabkommen, mit weltweit lückenlosen Sammelsystemen und einer wirklichen Kreislaufwirtschaft (u.a. Umstellung auf Mehrwegsysteme), der Vermeidung von problematischen Plastikinhaltsstoffen etc. Hier spielt auch die weitere Optimierung von Recycling-Methoden eine wichtige Rolle.
Die EU hat mit der letztes Jahr verabschiedeten neuen Verpackungsverordnung
einen ersten Schritt in diese Richtung gemacht.
Wir als Konsument*innen können den Fortschritt beschleunigen, indem wir bewusst einkaufen und z.B. auf Einwegverpackungen möglichst verzichten

2. Abfallmengen


Globale Produktionsmengen: Die weltweite Produktion von Plastik betrug gemäss OECD
im Jahre 2019 etwa 460 Mio. Tonnen; sie hatte sich seit 2000 verdoppelt. Bis 2040 werden die Mengen schätzungsweise sogar auf ca. 700 Mio. Tonnen steigen. Gemäss plasticeurope.org (engl.) wurden 2023 weltweit 413.8 Mio. Tonnen produziert, wobei 91,3% aus Erdöl, 0,8 % biobasiert und 7.9 % aus Rezyklat hergestellt wurde.

Plastikmüll:
In der Schweiz landen gemäss einer Schätzung im Auftrag des BAFU (2022) ca. 14'000Tonnen pro Jahr (2019) in der Umwelt.

Gemäss OECD hat sich 2019 der jährliche weltweit anfallende Plastikmüll seit 2000 auf 353Mio. Tonnen pro Jahr fast verdoppelt.

Gemäss einem Bericht des Europaparlamentes vom Juni 2024 gelangten im Jahr 2019 weltweit etwa 22 Mio. Tonnen Kunststoff in Böden, Flüsse und Meere. Der in der Umwelt landende Plastikmüll wird trotz den Bemühungen und Verbesserungen beim Recycling und der geplanten tendenziellen Abnahme in Europa gemäss Schätzungen der OECD welt-weit weiter zunehmen, nämlich von 20 Mio. Tonnen (2020) auf 30 Mio. Tonnen im Jahr 2040.
Phnom Penh, Kambodscha

Foto B.F.

3. Sammel- / Recycling-Quoten


Weltweit: In vielen Ländern der Erde existieren noch keine Sammelstrukturen und der Plastikmüll landet zum Teil willkürlich in der Umwelt. Gemäss OECD landeten von dem 2019 angefallenen Plastikabfall ca. 50% auf Deponien, ca. 22% wurden illegal entsorgt, ca. 19% verbrannt und nur gerade ca. 9% der weltweiten Abfälle wurden rezykliert. Quelle: Zeitonline

Europa: Europa gilt bzgl. Recycling als 'relativ fortgeschritten'. Gemäss plasticeurope.org wurden 2024 26,9 % des Plastikmülls recycelt. (Erhebung nach "Packaging and Packaging Waste Directive (PPWD) (EU) 2018/852").

Schweiz: In der Schweiz werden bisher nur ausgesuchte Plastikartikel (z.B. PET-Getränkeflaschen landesweit sowie andere Plastikflaschen durch Migros, COOP u.a.) gesammelt. Eine schweizweite Sammlung von Mischplastik (durch die Branchenorganisation 'recypac') ist erst im Entstehen. Und obwohl bisher hauptsächlich nur die besser verwertbaren Abfälle gesammelt werden, landen gemäss Beobachter (2023) 85% des Sammelgutes in den Kehrrichtverbrennungsanlagen (KVAs) und Zementwerken und die Recyclingquote liegt bei nur 9%. (Zahlen für das Jahr 2017)

Ziele: Die EU verlangt bis im Jahre 2030 bei Plastik eine Recycling-Quote von 55%.
Das ist sehr ambitioniert.
Die Schweiz hat zwar 2024 das Umweltschutzgesetz revidiert, welches auf mehr Kreislaufwirtschaft abzielt. Vorgaben bezüglich neuen Recyclingquoten gibt es aber bis heute nicht und die Schweiz gerät allmählich gegenüber der EU ins Hintertreffen. Die Organisation
Oceancare bemängelt denn auch das bisherige System der Delegation der Problemlösungen an die Branchenorganisationen und verlangt angesichts der weiter zunehmenden Umweltverschmutzung durch Plastik ein wesentlich strengeres Vorgehen.

4. Recyclingmethoden

Mechanisches (werkstoffliches) Recycling
Das mechanische Recycling ist die weitaus vorherrschende Methode. Es werden Kunststoffabfälle (Thermoplaste: PE, PP, PS, PET etc.) zu Sekundärrohstoffen verarbeitet. Die Abfälle werden (z.T. von Hand) vorsortiert, mechanisch zerkleinert, auf Sortieranlagen so weit wie möglich sortenrein getrennt, nötigenfalls gereinigt, aufbereitet und meist in Form von Pellets in den Wertstoffstrom zurückgeführt.
Im Allgemeinen schneidet das mechanische Recycling im Vergleich der Recyclingmethoden und der Verbrennung ökologisch am besten ab, weil diese Methode ohne Zerstörung der
(gesammelten) Kunststoffe auskommt (Quelle: Springer Nature). Aber auch diese Methode hat Grenzen, vor allem mit der Qualität der gewonnenen Rezyklate, welche stark von der Sortenreinheit des gesammelten Mülls abhängt. Bei der Plastikmüll-Reinigung entstehen auch Abrieb bzw. Mikroplastikteilchen, welche dann in der Kanalisation und später im Klärschlamm der ARAs oder in den Flüssen und Seen landen.
Siehe dazu u.a.: plastverarbeiter.de; sciencedirect.com (englisch)
Plastikmüll- Sortieranlage

Foto: Im-group
Chemisches (rohstoffliches) "Recycling"
Beim chemischen Recycling werden Kunststoffe (Polymerketten) in Bruchstücke oder
in ihre ursprünglichen Bausteine (Monomere) aufgespalten, um dann mit diesen Bausteinenwieder neue Kunststoffe, Chemikalien oder auch Kraftstoffe herzustellen. Man unterscheidethier zwischen folgenden Verfahren:
  1. Depolymerisation: Unter Energiezufuhr werden die Kunststoffe (Polymere) in ihre Grundbausteine (Monomere) zerlegt.
  2. Solvolyse: Die Kunststoffe werden mithilfe von Lösungsmitteln in ihre Grundbausteine
    (Monomere) zerlegt.
  3. Pyrolyse: Unter weitgehendem Ausschuss von Sauerstoff werden die Kunststoffe
    thermisch zu Pyrolyseöl verflüssigt bzw. in petrochemische Grundstoffe zerlegt.
  4. Vergasung: Organische Materialien werden thermisch unter Sauerstoffmangel behandelt. So wird aus festen Stoffen, wie Kunststoffabfällen, ein Synthesegas erzeugt. Dieses ist wiederum Grundstoff für die Herstellung chemischer Produkte.
Die chemischen Recyclingverfahren von Plastik sind noch relativ jung und die Industrie sammelt immer noch Erfahrungen. Der Energieverbrauch ist meist hoch und es fehlen noch umfassende Bewertungsanalysen (Lebenszyklusanalysen bzw. Ökobilanzen).
Es können zwar nicht nur Thermoplaste verarbeitet werden und unerwünschte chemische Zusatzstoffe können teilweise beseitigt werden. Die Prozessführungen sind aber sehr materialabhängig und auch störanfällig. Die verschiedenen Endprodukte müssen auch getrennt bzw. gereinigt werden, bevor man daraus wieder Kunststoffe herstellen kann. Es entstehen auch Nebenprodukte, die in der Regel nicht mehr für die Herstellung von Kunststoffen geeignet sind, weshalb man hier nicht mehr von "Recycling" sprechen sollte.
Gemäss Deutschen Umweltbundesamt und dem Umweltbüro CH schneiden solche Verfahren gegenüber dem mechanischen Recycling ökologisch schlechter ab. Quellen:
umweltbundesamt.de und Food Packaging Forum (englisch).

Auch swissrecycle.ch schreibt (Okt. 2024): Derzeit sind die technische Machbarkeit und die wirtschaftliche Tragfähigkeit nicht erwiesen und die Umweltbewertung ist unklar. Für das chemische Recycling von Kunststoffen sollten keine übermäßigen Subventionen gewährt werden, da die Gefahr besteht, dass nicht nachteilige Verfahren und Infrastrukturen festgeschrieben werden.
vereinfachtes Schema einer Pyrolyse-Anlage

Bild: printerset.com
Industriell enzymatisches Recycling
Bei dieser Art des Recyclings werden modifizierte Enzyme eingesetzt, um den Kunststoff in seine Bestandteile (Monomere) aufzuspalten. Dieses Verfahren ist ebenfalls noch in Entwicklung begriffen und beschränkt sich auf Polyester und Polyurethane.
In Frankreich wird aber von der Firma Carbios bereits eine erste Produktionsanlage zur Spaltung von Polyethylenterephtalat (PET) in Terephthalsäure und Ethylenglykol gebaut. Diese Stoffe sollen dann nach einer Reinigung wieder zur PET-Herstellung gebraucht werden können. Man hat auch die Hoffnung, mit diesem Verfahren Kleider und Polyester-Verbundstoffe recyceln zu können. Quellen: Plastverarbeiter; Carbios (englisch)

Es scheint, dass dieses Verfahren energetisch günstiger abschneidet und reinere Rezyklate liefern kann als die chemischen Verfahren, aber auch hier sind noch keine Lebenszyklusanalysen verfügbar und es ist noch relativ wenig über Nebenprodukte und Risiken zu erfahren. Eine u.E. wichtige Frage ist z.B., was mit problematischen Zusatzstoffen passiert.

Unser Motto ist deshalb: Weniger Fast Fashion wäre effizienter und besser für die Umwelt.

5. Unser Kommentar

Wir sind überzeugt, dass auch ein optimiertes Recycling von Plastikmüll nicht ausreicht, um in nützlicher Frist eine wirkliche Kreislaufwirtschaft zu schaffen, mindestens solange die Produktionsmengen jährlich noch zunehmen.

Die von der EU verlangte Recycling-Quote von 55% bis 2030 ist schon sehr ambitioniert und kann nicht beliebig erhöht werden. Denn Duroplaste (formstabile Hartkunststoffe), die meisten Elastomere (gummiartige Kunststoffe) und Verbundverpackungen (z.B. mehrschichtige Materialien) sowie kunststoffhaltige Spezialpräparate (z.B. Farben, Klebstoffe, synthetische Wachse etc.) sind in der Regel nicht sinnvoll recycelbar. Selbst sortenreiner Plastikmüll kann meist, auch wegen der Farben und problematischen Zusatzstoffe, nur minderwertige Rezyklate liefern. Rezyklate können deshalb meist nicht für lebensmittelberührende Kunststoffe verwendet werden und landen mehrheitlich in Produkten für die Bauindustrie, die Landwirtschaft etc. oder in wenig anspruchsvollen Verpackungen, deren Recyclingfähigkeit dann nochmals schlechter wird. Siehe z.B. ETHZ (2024); LID (2024).
Wenn wir aber aus Rezyklaten mehrheitlich nur Gartenbänke, Abdeckfolien, Sportartikel, Isolierungen, Abwasserrohre und ähnliches herstellen, dann verschieben wir das Risiko, dass Plastik in der Umwelt landet, nur in die Zukunft.

Um dem Ziel einer Kreislaufwirtschaft näher zu kommen, muss die Recyclingfähigkeit von Kunststoffartikeln schon bei der Planung mit einbezogen werden, die Recyclingprozesse bzw. die Qualität der Rezyklate müssen weiter optimiert werden, so dass ihre Anteile bei der Herstellung von neuen Produkten erhöht werden können.
Gleichzeitig sollten durch andere Massnahmen, z.B. Umstellung auf Mehrwegsysteme oder Ersatz durch andere Materialien und mit Verboten von unsinnigen oder schädlichen Verpackungen die Produktionsmengen reduziert werden.

Hier können wir als Konsument*innen mithelfen, diese Transformationen zu beschleunigen, denn die Herstellfirmen und Händler*innen beobachten unser Kaufverhalten sehr genau. Fast die Hälfte der Plastikproduktion wird für Verpackungen verwendet und der grösste Teil des Haushalt--Plastikmülls besteht aus Einwegverpackungen. Hier haben wir als Konsument*innen einen grossen Einfluss, indem wir auf Plastikprodukte und -verpackungen möglichst verzichten. Einige Vorschläge sind z.B. auf unserer Website plastikfasten.ch
zu finden.
Wir schliessen uns gerne dem Kommentar von Meeresbiologe und Professor an der 'University of Plymouth, Richard Thompson, an: "Abfall aus dem Meer zu fischen ist zwar nicht schlecht, aber Augenwischerei. Wer das Problem lösen will, muss bei der Herstellung ansetzen."

Good News

Morgenröte beim Bundesrat

Der Bundesrat hat im Dezember 2024
weitreichende Änderungen in der Chemikalien-Risikoreduktionsverordnung (ChemRRV) vorgeschlagen. Danach sollen einige nicht abbaubare und schädliche Stoffe der PFAS-Gruppe (auch Ewigkeitschemikalien genannt), für welche es Ersatzmöglichkeiten gibt, ab November 2026 verboten werden. Solche Substanzen kommen auch in Alltagsgegenständen wie z.B. wasserabweisenden Textilien, Skiwachsen und Beschichtungen für Fastfood-Verpackungen
vor. Zudem will der Bundesrat die Regeln für Mikroplastik und bleihaltiges PVC verschärfen. Die Vernehmlassung dauert bis zum 21.03.25. Quelle: srf

Es ist zwar 'nur' eine Angleichung an internationale Bemühungen und EU-Standards, gleichwohl aber ein wichtiger, bzw. dringend nötiger Schritt für eine gesündere Umwelt.

fettabweisende Verpackungen, oft mit PFAS beschichtet
Foto: T.Hrasko

Plastikfasten bei OEKOSKOP

Im Magazin der Aerztinnen und Äerzte für Umweltschutz hat das Thema Plastik im vergangenen Jahr viel Aufmerksamkeit erhalten. Wir durften im Heft Nr. 4
ebenfalls einen Artikel platzieren. Empfehlenswert sind auch alle anderen Beiträge im Heft sowie das vorhergehende
Heft Nr. 3
.



Zum Schluss

  • Mehr Informationen und Wissenswertes zu Plastik gibt es auf unserer Website
    https://plastikfasten.ch/wissenswertes-2
  • Plastikfasten.ch ist ein nicht kommerzielles Projekt. Spenden kannst du hier:
    https://plastikfasten.ch/spenden/
  • Wir freuen uns wenn du diesen Newsletter weiterleitest an Menschen die ebenfalls
    was Konkretes tun für die Gesundheit von Menschen, Tieren, Erde, Wasser.

Unser Team braucht Verstärkung!


Und wenn wir schon dran sind:

Wir suchen gute Geister, die uns beim Aufbau eines
Crowdfunding unterstützen.

Lass gerne von dir hören: 076 391 48 42 (Gaby) oder 079 451 69 72 (Bruno) oder schreib uns via info@plastikfasten.ch .
Teil der Lösung zu sein fühlt sich einfach besser an! Komm zu uns ins Plastikfasten-Team der Gemeinwohl-Ökonomie Schweiz und hilf mit, bewusste Konsument*innen beim Abbau ihres persönlichen Plastikverbrauchs zu unterstützen. Kannst du z.B. WordPress? Oder hast du ein grosses Netzwerk, das du für die Plastikfasten-community gewinnen könntest? Oder willst du einfach hier aktiv werden, ohne schon genau zu wissen, wie? Melde dich bei uns unter info@plastikfasten.ch oder ruf an: 076 391 48 42 (Gaby) oder 079 451 69 72 (Bruno).



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